


M11HC11-Monitor |
M11 ist hauptsächlich zum Programmieren und Testen der Einplatinen-Rechner ZWERG11A, ZWERG11plus und IC11B gedacht. M11 kann aber auch andere Boards mit Prozessoren der HC11-Familie ansprechen. Der Prozessor muß mit 2MHz getaktet sein, und die Hardware über eine serielle Schnittstelle verfügen, die an eine serielle Schnittstelle am PC angeschlossen wird. Außerdem muß der HC11 im "Special Bootstrap Mode" über DTR "resettet" werden können (beim ZWERG muß eine Verbindung von DTR nach Reset gelegt werden).
M11 gibt es für Linux und DOS (auch Windows9x DOS-Box).
M11 kann interaktiv bedient werden (inkl. History und commandline-editing/-completion), Befehle auf der Kommandozeile oder Script-Dateien ausführen. Voreinstellungen lassen sich in einer Init-Datei speichern.
Befehle:
dump Speicherbereich anzeigen (Hex/ASCII) edit Speicherbereich editieren (Hex/ASCII) memory Speicheradresse/HC11-Register lesen/schreiben config Config-Register lesen/schreiben Program Binär/S-Record-Datei laden Verify Binär/S-Record-Datei verifizieren Dump Speicherbereich binär in Datei schreiben Compare Speicherbereich mit Byte vergleichen fill Speicherbereich mit Byte füllen test Speicherbereich testen intern internes EEPROM definieren xtern externes EEPROM definieren (ZWERG+) protect Schreibschutz für externes EEPROM an-/ausschalten bus Bus-Mode an-/ausschalten Spi Byte über SPI senden und empfangen Rtc RTC lesen/stellen (ZWERG, ZWERG+, IC11B) goto Programm starten reset Reset, Datei "booten" M11 identifiziert - soweit möglich - das Target beim Reset automatisch (Prozessortyp, internes EEPROM, PRU), und kennt die symbolischen Namen der HC11-Register.
Beim Download zum ZWERG11A, ZWERG11plus und IC11B wird je nach der zu schreibenden Adresse der dem Speichertyp (RAM, int. EEPROM, ext. EEPROM) entsprechende Schreibalgorithmus benutzt.
Für die Programmerstellung ist der C-Compiler ICC11 von
www.mct.de: DownloadImageCraft zu empfehlen (erfordert mindestens HC11-E2, oder externes RAM/EEPROM). Der Compiler erzeugt S-Record-Dateien, die mit M11 direkt "downgeloaded" bzw. programmiert werden können. Da ICC11 auch ein Make-Utility zur Verfügung stellt, läßt sich dieser Vorgang komfortabel in ein Makefile einbinden.